Wohntraining

mit Frau Stenzel und Frau Hoffmann

 

Im Wohntraining werden Kompetenzen für selbstständiges Wohnen in möglichst realistischen Situationen vermittelt und geübt und in größtmöglicher Selbständigkeit angewandt und weiterentwickelt. Zu diesem Zweck hat die Schule am Gartenfeld eine barrierefreie Wohnung in der Gartenfelder Straße 56 in Berlin Spandau gemietet.

 

Am Wohntraining nehmen Schülerinnen und Schüler der Abschlussstufe teil. Zum Projekt: „Lehrwohnung“ gehören die Phasen der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung/Reflexion.

In der Vorbereitungsphase bildet sich eine Wohngemeinschaft, die sich aus bis zu vier Schülerinnen und Schüler zusammensetzt. Die zuständigen Betreuungspersonen beraten über eine pädagogisch sinnvolle Gruppenstruktur. Die Wohngruppe wird von bis zu zwei pädagogischen Unterrichtshilfen (PUs), abhängig vom Assistenzbedarf, unterstützt, die sich als Moderatoren verstehen. Sie sollen den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Situationen mit den eigenen Fähigkeiten zu lösen. Des Weiteren sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen für selbständiges Wohnen ausbauen und festigen.

 

Beim Wohntraining gilt der Grundsatz: „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Assistenz wie nötig.“ (Dworschak 2007)

 

Die gebildete Wohngemeinschaft plant ihren Aufenthalt weitestgehend selbständig und eigenverantwortlich (Einkäufe und Zubereitung von Mahlzeiten, hauspflegerische Tätigkeiten, Freizeitgestaltung). Die Form des Wohntrainings (Dauer, mit Übernachtung bzw. ohne Übernachtung) kann unterschiedlich stattfinden. Das ist abhängig von der zusammengesetzten Wohngemeinschaft.

In der Nachbereitung reflektiert die Wohngemeinschaft mit Unterstützung der pädagogischen Unterrichtshilfen das Wohntraining.